Papierhaushalt – Druck von seminarbegleitenden Unterlagen

In vielen Seminaren werden Dokumente wie Seminarpläne oder zu lesende Text für die Studierenden bereitsgestellt, sprich im Vorfeld ausgedruckt. Da die tatsächliche Teilnehmerzahl allerdings oftmals von den Anmeldezahlen im Selbstbedienungsportal abweicht und die Anzahl der Anwesenden im Laufe des Semesters oftmals sinkt, kommt es häufig zu vermeidbaren Überproduktionen eben dieser Unterlagen. Während des Papierherstellungsprozesses kommt es zu einem hohen Verbrauch von Rohstoffen, Chemikalien, Energie und Frischwasser. Diese können Emissionen in die Gewässer, in die Atmosphäre und in den Boden verursachen.1 Durch das Bereitstellen der Dokumente in digitalisierter Form in eben diesem Selbstbedienungsportal können die Studierenden entscheiden, ob sie in digitaler Version mit den Unterlagen weiterarbeiten möchten oder die benötigten Unterlagen gezielt ausdrucken. So können die erwähnte Überproduktion, welche sich im Jahre 2008  in einem pro Kopf Verbrauch an Papier von 250 kg darstellte2, und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt teilweise verhindert werden.

   

1 vgl. Umweltbundesamt,http://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/industriebranchen/holz-zellstoff-papierindustrie/zellstoff-papierindustrie, 28.7.2015, 22:19.

   

2 vgl. Unweltbundesamt, http://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/industriebranchen/holz-zellstoff-papierindustrie/zellstoff-papierindustrie, 28.7.2015, 22:19.




Verkehr - Anreise in die Innenstadt

Viele der außerhalb des Stadtkerns lebenden Studenten fahren Kurzstrecken, saisonal oder ganzjährig, gegebenenfalls auch mehrmals täglich, mit dem Auto. Dies verursacht einen vermeidbaren Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. So wird das Auto häufig aus reiner Gewohnheit genutzt, obwohl es die Umwelt stärker belastet als die möglichen Alternativen und zudem noch langsamer wie auch teurer ist. Hinzu kommt, dass das Auto vorallem bei eben solchen Kurzstrecken keine gute Wahl ist, da ein kalter Motor auf den ersten drei Kilometern bis zu 35 Liter pro 100 Kilometer verbraucht. Das bringt nicht nur Nachteile für das Klima, sondern auch fürs Portemonnaie.1 Alternativ könnte, zumindest in den wärmeren Monaten, das Fahrrad für diese Kurzstrecken genutzt werden, da jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, dem Klima rund 140 Gramm CO2 erspart. Außerdem ist zu bedenken, dass Radfahren weder Lärm noch Abgase oder Feinstaub versursacht und somit (neben dem zu Fuß gehen) die umweltfreundlichste Fortbewegungsart ist.2
In den kälteren Monaten empfiehlt es sich auf öffentliche Nahverkehrsmittel zurückzugreifen, da es sowohl Kosten spart, wie auch, im Gegensatz zum PKW, die Umwelt schont.

   

1 vgl. Verkehrsclub Deutschland, http://www.vcd.org/klimavertraeglich-mobil.html, 28.7.2015, 22:08.

   

2 vgl. Verkehrsclub Deutschland, http://www.vcd.org/fahrrad.html, 28.7.2015, 22:08.